Vereinssatzung

 

Satzung Zabrik e.V.

§ 1 Name/ Sitz

  1. Der Verein führt den Namen Zabrik e.V.
  2. Er hat seinen Sitz in Rostock
  3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rostock einzutragen und soll danach den Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.) tragen

§ 2 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 3 Vereinszweck

  1. Der Verein bezweckt die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere die Förderung kultureller Projekte und Vorhaben, die den Bereich Jugendkultur und Soziokultur betreffen. Ein weiterer Schwerpunk neben dem offenen Jugendkulturangebot, stellt das kulturelle Veranstaltungsangebot da. Dies soll insbesondere durch Unterstützung und Förderung, sowie Betrieb des Gebäudes 603 im Stadthafen erreicht werden.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung in der jeweils gültigen Fassung.
  3. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.
  5. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln der Körperschaft. Für alle satzungsmäßig bestellten Organträger des Vereins (Vorstand, Geschäftsführung, etc.) ist eine pauschale Vergütung für Arbeits- und Zeitaufwand (Tätigkeitsvergütung) möglich. Die Zahlungen dürfen nicht unangemessen hoch sein (§55 Abs.1 Nr.3 AO).
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, alle angebotenen Veranstaltungen des Vereins kostenfrei zu nutzen. Sie haben darüber hinaus das Recht gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.
  3. Die Mitglieder haben das Recht und die Pflicht, aktiv an den Projekten und Vorhaben des Vereins teilzunehmen und mit ihren Ideen und Initiativen, zur Weiterentwicklung der Vereinsarbeit beizutragen. Sie nutzen dazu zunächst die Mitgliederversammlungen und weiteren Organe des Vereins.
  4. Die Mitgliederversammlung entscheidet über den Aufbau und die Auflösung von Projektgruppen. Die Arbeit der Projektgruppen muss dem Vereinszweck dienen. Jede Projektgruppe hat einen Leiter, der für die Gruppe verantwortlich ist. Die Projektgruppen arbeiten eigenverantwortlich und sind der Mitgliederversammlung regelmäßig rechenschaftspflichtig.

§ 6 Beginn/ Ende der Mitgliedschaft

  1. Über einen Aufnahmeantrag, der schriftlich beim Vorstand einzureichen ist, entscheidet die Mitgliederversammlung. Ein Antrag soll nur dann abgelehnt werden, wenn dem wesentliche Vereinsinteressen entgegenstehen.
  2. Der Verein unterscheidet drei Arten von Mitgliedern
    1. Aktive Mitglieder; diese haben alle Rechte und Pflichten, welche sich aus den vorhergehenden und nachfolgenden Paragraphen dieser Satzung ergeben
    2. Ruhende Mitglieder; diese sind von der Pflicht entbunden an der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Sie gelten bei Abstimmungen der Mitgliederversammlung nicht als fehlende Mitglieder. Alle anderen Rechte und Pflichten bleiben erhalten. Eine ruhende Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand eingereicht und begründet. Sie kann maximal für die Dauer von 24 Monaten beantragt werden, sollte kein weiterer Antrag mit entsprechender Begründung folgen. Ist das Mitglied nach Ablauf der Frist nicht in der Lage wieder seine aktive Mitgliedschaft aufzunehmen, wird es aus dem Verein ausgeschlossen.
    3. Ehrenmitglieder; diese müssen keine Mitgliedsbeiträge zahlen und sind dazu berechtigt, die kulturellen Angebote des Vereins kostenfrei zu nutzen. Dies können Mitglieder beantragen oder verliehen bekommen, welche sich durch besondere Verdienste um den Verein ausgezeichnet haben. Über die Zuerkennung dieses Status entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitgliedes. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Sie wird nach Ablauf des laufenden Monats, in dem die Kündigung eingereicht wurde, gültig. Bei Antrag auf Austritt entfällt umgehend das Stimmrecht. Der Ausschluss eines Mitgliedes mit sofortiger Wirkung kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grobem Maße gegen die Satzung, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen die Gelegenheit zu geben, sich vor der Mitgliederversammlung zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand muss aus Vereinsmitgliedern bestehen. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus dem Verein aus, so erlischt automatisch dessen Organstellung. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern.
  2. Der Vorstand wird in der ordentlichen Mitgliederversammlung entlastet.

§ 8 Wahl und Geschäftsbereich des Vorstandes

  1. Der Vorstand wird durch die ordentliche Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Vereinsjahren gewählt. Gewählt wird aus den anwesenden Mitgliedern dieser Mitgliederversammlung. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus seinem Amt aus und sinkt somit die Zahl des Vorstandes unter drei Mitglieder, so ist, soweit keine ordentliche Mitgliederversammlung in dem Zeitraum stattfindet, in den folgenden sechs Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dort wird ein Ersatzmitglied gewählt. Eine Wiederwahl des Vorstandes ist zulässig.
  2. Der Vorstand vertritt den Verein in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.
  3. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung und verteilt selbstständig die Aufgaben unter sich. Diese Geschäftsordnung wird der Mitgliederversammlung vorgelegt.

§ 9 Beitrag und Haftung der Mitglieder

  1. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und den Jahresbeitrag zu entrichten. Die Höhe des Beitrags wird in der ersten jährlichen Mitgliederversammlung, auf Antrag des Vorstandes, für die Dauer eines Vereinsjahres festgelegt. Bei Vorliegen besonderer Härtefälle kann beim Vorstand schriftlich eine Verringerung der Zahlung des Mitgliedsbeitrags beantragt werden. Über diesen Antrag wird in der Mitgliederversammlung abgestimmt.
  2. Die Mitglieder haften bei Rechtsgeschäften, die der Vorstand für den Verein tätigt, nur mit dem Vereinsvermögen.

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Alle zwei Monate findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, welche einen öffentlichen und geschlossenen Teil beinhaltet. Der geschlossene Teil ist nur für die stimmberechtigten Mitglieder des Vereins. Zusätzlich finden weitere öffentliche Vereinsversammlungen statt, über deren Rhythmus und Termine die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet. Tagesordnungspunkte diesen Versammlungen, können von jedem Anwesenden zu Versammlungsbeginn angebracht werden.
  2. Der Vorstand und die Vereinsmitglieder sind jederzeit berechtigt, wenn dies die Vereinsinteressen erfordern, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als 50% der Mitglieder anwesend sind.
  4. Sollte die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig sein, wird innerhalb der nächsten 10 Tage zu einer neuen Mitgliederversammlung geladen, die dann unabhängig von der Anzahl der Anwesenden beschlussfähig ist.
  5. Die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgt durch eine einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Dies gilt nicht für die Auflösung des Vereins, die Zweckänderung und die Entlastung des Vorstandes. In den zuletzt aufgeführten Punkten ist jeweils eine ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  6. Die Ausgliederung von Geschäftsbereichen des laufenden Betriebes des Vereins, bedarf einer Zustimmung von 75% der Vereinsmitglieder.
  7. Eine geheime Abstimmung in der Mitgliederversammlung muss auf Verlangen von einem der anwesenden Mitglieder durchgeführt werden.

§ 11 Formvorschrift

Alle Beschlüsse des Vereins sind schriftlich festzuhalten und vom Protokollführer und einem Vorstandsmitglied zu unterschreiben. Die Schriftstücke werden bei der Geschäftsleitung hinterlegt. Die Mitglieder erhalten auf Verlangen die entsprechenden Ausfertigungen.

§ 12 Kassenprüfung

  1. Der Vorstand wählt unter sich den Kassenprüfer und stellt diesen der Mitgliederversammlung vor.
  2. Der Kassenprüfer hat die Aufgabe, die Rechnungsbelege sowie deren Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen. Des Weiteren hat er die Aufgabe einmal am Jahresende den Kassenbestand des ablaufenden Kalenderjahres festzustellen. Der Kassenprüfer hat die Mitglieder in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten

§ 13 Auflösung

Die Auflösung kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Nach der Auflösung des Vereins findet die Auseinandersetzung nach dem Liquidationsvorschriften für rechtsfähige Vereine statt. Sollte nach der Begleichung der Verbindlichkeiten ein Restvermögen verbleiben, so ist die letzte Mitgliederversammlung berechtigt, dieses ausschließlich für abgestimmte gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

§ 14 Gerichtsstandort/ Erfüllungsort

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Rostock.

Vorstehende Satzungsinhalte wurden von der Mitgliederversammlung am 13.03.2014 beschlossen.