TONBANDGERÄT w/ KLAN

Record Nie Pause Tour
20.10.2018 | Einlass: 19:00 | VVK: 24,90 € Tickets

Tonbandgerät

Zwischen all dem Lärm
Zu sagen, dass TONBANDGERÄT sich mit ihrem dritten Album „Zwischen All Dem Lärm“ (VÖ: 07.09.2018) zurückmelden, wäre irgendwie falsch. Denn weg waren sie nie. Eher wirken die letzten Jahre wie eine Reise an die fantastischsten Orte. Newcomer Preise, ausverkaufte Shows, Konzertreisen in die USA, nach China und Israel, große Festivalbühnen, der zehnte Bandgeburtstag im kleinen Kreis, die Arenatour als Support von Andreas Bourani – still war es um diese Band nie. Und nun ein neues Kapitel: Album Nummer drei. Erwachsen geworden sind Tonbandgerät mit ihrer neuen Platte zum Glück nicht, aber reflektierter. Die Lebensfreude und der Spaß am Musik machen, die diese Band so auszeichnen, sind ungebrochen und man hört auf diesem Album die Vorfreude der vier Musiker, diese Songs endlich live zu spielen. Am 20. Oktober 2018 machen Tonbandgerät im M.A.U. Club Rostock Station.

„Da ist so viel, was sich ändert / und am Ende ändert‘s mich.“ Auf ihrem neuen Album erzählt die Hamburger Band Tonbandgerät von Übergängen, von Ungewissheit und Übermut. Und das mit zwölf höchst eingängigen Popsongs, die federleicht euphorisieren und tiefgründig nachschwingen. Bereits der Titel zeugt von der klugen Poesie dieses super sympathischen Vierers: „Zwischen all dem Lärm“. „Lärm muss ja nichts Negatives sein“, sagt Sophia Poppensieker, Gitarristin und Songschreiberin bei Tonbandgerät. „Zwischen all dem Lärm“, das habe für sie etwas Schwebendes. Im Transit. Von der Freibadwiese der Kindheit über Korn und Brause als Teenager bis zu der erwachsenen Erkenntnis: „Tschüs Karriereleiter / ich nehm die Graustufen“.

Song für Song erlebt der Hörer, wie jede Veränderung ihr eigenes Tempo hat: Ein Aufbruch braucht Anlauf, eine Liebe schleicht sich heraus. Und dann sind da noch jene, die einfach in einem anderen Takt leben. Den süßen Vogel Freiheit besingt Tonbandgerät mit Leichtigkeit. Mit Pop, der mitreißt wie die besten Freunde, die einen beim Lieblingslied auf die Tanzfläche ziehen. Dieses Leben will allerdings nicht immer ganz passen: Wenn alle ausrasten, aber die innere Konfettikanone nicht zünden will – von diesem Gefühl erzählt „Der Letzte der Nacht“. Eine Ballade, die sich so real anfühlt wie der Dreck am Morgen nach der Party. Und vor dem geistigen Auge tauchen sie bereits auf, all die Festivalbesucher und Clubgänger, die mit Staub im Haar und Träne im Knopfloch diese Hymne im Chor singen: „Und die Laternen gehen aus / ich geh’ auf Scherben nach Haus.“ Schön wird das sein.
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Support: KLAN
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Sa 20.10.2018 | Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr
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