SCHROTTGRENZE

Glitzer auf Beton-Tour
13.10.2017 | Einlass: 19:00 | VVK: 14,55 € Tickets

Glitzer auf Beton

Wirf den Motor an / Wir fahren raus ins Queer Love Country!

SCHROTTGRENZE haben schon immer ihre eigenen Geschichten erzählt. Über Menschen und Gefühle und Hamburg, über 15 Jahre und sieben Alben, in den melancholischsten Ohrwürmern und den poppigsten Hymnen des Indierock. Schrottgrenze wurde 1994 von Alex Tsitsigias und Timo Sauer gegründet. Die Gruppe spielte in den 90er Jahren deutschsprachigen Pop-Punk, der mit dem 1998 erschienenen Album „Super.“ seinen Höhepunkt fand. In späteren Jahren vollzog Schrottgrenze einen Stilwechsel zu wavigem Indie-Rock und Post-Punk. Im Laufe der Jahre existierte die Gruppe in verschiedenen Besetzungen. 2010 löste sich Schrottgrenze auf. Im Herbst 2016 kündigte die Band ihr neues Album „Glitzer auf Beton“ an. Die Platte erschien im Januar 2017 auf dem Hamburger Indielabel Tapete Records. Auf ihrer ausgedehnten Club-Tour machen sie am 13. Oktober im Rostocker M.A.U. Club Station.

Mit „Glitzer auf Beton“ sind sie endgültig back: Mit falschen Wimpern im Handschuhfach und den Gitarren auf dem Rücksitz straight outta Altona! Ein Doppelalbum hätte man machen können, aber schlussendlich wählte man zwölf Songs aus: Eine Power, ein Druck, ein Gespür für Melodien, wie man es seit Hüsker Dü nicht mehr gehört hat. Ein Glück, dass die Jungs zurück sind. Moment mal, „Jungs“? „Wirf den Motor an / Wir fahren raus ins Queer Love Country“, heißt es im Titelstück. Goys und Birls, Trommelwirbel! Premiere und Überraschung – Schrottgrenze und Tapete Records präsentieren: Das wohl erste queere Power-Pop/Punk-Album der Musikgeschichte! Denn darum geht es auf „Glitzer auf Beton“: Um Geschlechterkonstruktionen und die Freiheit, sie hinter sich zu lassen. Um eine Welt, unter deren grauer Oberfläche es in allen Farben leuchtet. Und um die Liebe natürlich, die sich sowieso nicht um Grenzen schert. Es geht um Mut, um Unsicherheit, um Uneindeutigkeit und Freiheit!

Das Album richtet sich an Leute, die sich unsichtbar fühlen und auf der Platte dann wiederfinden. Es richtet sich an alle, die die Queer Community unterstützen. Und es richtet sich auch an Leute, die Vorurteile und keinen Bock aufs Thema haben“, so Alex Tsitsigias, aus dem, wann immer ihm es beliebt, Saskia Lavaux wird (Oder umgekehrt? Egal!) „Es ist gar nicht so leicht, solche komplexen Themen in Popsongs zu erörtern“, so Alex weiter. „Wenn ich von einem binären Geschlechtssystem spreche, ist das einfach nicht funky. Wir mussten erst eine Form finden, in der das für uns funktioniert.“ Ist gelungen und wird nicht nur für Schrottgrenze funktionieren, sondern für alle anderen auch. Großer Pop entsteht, wenn dies in der Musik und im Text passiert. Oder wie sie es selber sagen: „Wir fallen runter / Wie Glitzer auf Beton / Und malen die Stadt so bunt / Wie wir eben sind.

Pressestimmen:

  • eine der besten deutschsprachigen Indiepopplatten des Jahres“ Visions, Feb 2017
  • Aufgrund der musikalischen Abwechslung und seines Ideenreichtums, vor allem aber eben der sehr individuellen und persönlichen Texte wegen, zähle ich „Glitzer auf Beton“ schon jetzt zu den wichtigsten deutschsprachigen Platten des Jahres.“ Ox-Fanzine, Feb 2017

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